Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem
Mitschnitt des Konzertes vom 6. März 1999
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Heidrun Kordes, Sopran Schiersteiner Kantorei Leitung: Martin Lutz |
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Pressestimmen:
Bereits die ersten Worte konnten die Sängerinnen und Sänger der Schiersteiner
Kantorei mit heller Eindringlichkeit vermitteln, und in jedem der sieben Sätze
bewiesen sie,daß sie sich mit dem Werk intensiv beschäftigt hatten. Unmittelbare
Wirkung gewannen dadurch nicht nur zentrale Fragen, wie das emphatische "Hölle,
wo ist dein Sieg?" sondern auch Momente unruhigen Suchens, etwa "Denn wir haben
hier keine bleibende Statt", unterstützt von insistierenden Pizzicati der
Streicher des Wiesbadener Bach-Ensembles. Das Orchester war den Musikern eine
solide Stütze, nicht zuletzt dank der klaren, prägnanten Zeichengebung von
Martin Lutz.
Axel Zibulski, WIESBADENER KURIER 8.3.1999
Es bedarf schon eines Chores vom Format der Schiersteiner Kantorei, um Brahms
ohne übertriebenes Pathos zu interpretieren. Die Zuhörer in der randvollen
Marktkirche erlebten eine Meisterleistung an frei atmender Oratorienarbeit.
Ausgewogen erarbeitete Stimmführungen und präzise, dennoch keineswegs
automatische Einsätze sind nur technische Merkmale, die immerhin aber den
notwendigen Rahmen für musikalisches Schaffen bilden. Auch in der Kommunikation
zwischen Chor und dem souverän agierenden Bach-Ensemble sind kaum mehr Lücken zu
erkennen. Lutz hat hierbei von der ersten bis zu letzten Sekunde die
größtmögliche Aufmerksamkeit seiner Musiker....nicht nur würdig, sondern bar
jeglicher künstlerischer Kompromisse.
Daniel Honsack, WIESBADENER TAGBLATT 8.3.1999
