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Pfingstsonntag,
19. Mai
2013
18.00 Uhr
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Kloster Eberbach/Rheingau, Basilika
Georg Friedrich Händel
Belshazzar
Oratorio in three Acts (1744) HWV 61
Meike Leluschko Sopran (Nitocris)
Bettina Ranch Mezzospran (Cyrus)
Dimitri Egorov Altus (Daniel)
Andreas Weller Tenor (Belshazzar)
Ekkehart Abele Bass (Gobrias)
Schiersteiner Kantorei
Barockorchester LA CORONA
Martin Lutz Leitung
Der babylonische König Belsazar hat Jerusalem erobert und die jüdische
Oberschicht ins Exil verschleppt, darunter auch den Propheten Daniel. Dieser
kann als einziger das „Menetekel” an der Wand deuten.
Was Heinrich Heine in seiner Ballade 100 Jahre später in höchste Spannung
brachte, notierte Händel 1745 in einer Partitur, die das Stück mit allen
Mitteln aus stattete, dieses Weltendrama zu schildern. Wilde Exzesse und
kriegerische Auseinandersetzungen, starres Entsetzen und Arien von
wunderbarer Schönheit, traurige Betrachtungen, große Chöre und Lobgesänge
folgen in aufregendem Wechsel. Das Stück zeichnet sich durch eine
faszinierende
Bandbreite an Gefühlsregungen und zwischen menschlichem Handeln aus – zu
Glück und Unglück.
Ein ebenso selten aufgeführtes wie an Schönheiten reiches, dramatisch
wirkungsvolles Werk!
€ 40 Schiff Reihe 1-13 (nummeriert)
€ 30 Schiff Reihe 14-22 (nummeriert)
€ 20 Schiff ab Reihe 23 (freie Platzwahl)
€ 25 Querschiff rechts / links (nummeriert)
Karten bestellen
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Samstag,
25. Mai
2013
17.00 Uhr
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Christophoruskirche
Wiesbaden-Schierstein
429. Schiersteiner Vespermusik
Trio Fortepiano
„Wiener Klassik und mehr”: Werke von Joseph Haydn, Adalbert Gyrowetz
und Ludwig van Beethoven
Julia Huber Violine
Anja Enderle Violoncello
Miriam Altmann Fortepiano
Mit dem „Gassenhauer-Trio“ von Beethoven präsentiert das Trio Fortepiano
eines der bekanntesten Kammermusikwerke der Wiener Klassik. Dass aber das
Wiener Musikleben nicht nur aus den großen Drei (Haydn, Mozart, Beethoven)
bestand, macht die mitreißende Musik des zu seinen Lebzeiten sehr berühmten
Adalbert Gyrowetz deutlich, dem das Trio zu seinem 250. Geburtstag dieses
Konzert widmen will. Auch Joseph Haydn soll da zugegen sein und seinem
Freund und hochgeschätzten Kollegen ein Ständchen bringen.
Eintritt frei
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Sonntag,
16. Juni
2013
17.00 Uhr
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Kloster Eberbach/Rheingau, Laiendormitorium
Il ballo del Granduca
Werke von Luigi Rossi, Giovanni Battista Buonamente, Marco Uccellini,
Girolamo Frescobaldi u.a.
Parnassi musici:
Margaret MacDuffie, Matthias Fischer Barockvioline
Stephan Schrader Barockcello
Martin Lutz Cembalo
Johannes Vogt Laute
Sie heißen Ruggiero, Bergamasca, Passamezzo, Follia oder
Aria di Fiorenza:
die fantasievollen Kompositionen, die meist über weitverbreitete
Improvisationsmodelle komponiert wurden. Frecher Witz und geschmackvolle
Eleganz zeichnen diese Stücke aus. Ob lustvoll herausgestellte Synkopen oder
miauende Katzen, ob ekstatisch wirbelnde Trommeln oder anhaltende
weitgespannte und stimmungsschwere Ruhe – nichts ist den Komponisten des
italienischen 17. Jahrhunderts fremd.
Auf hohem musikalischem Niveau überrascht das Ensemble Parnassi musici
immer wieder mit neuartigen Programmen. Mittlerweile haben sie 19 CDs
vorgelegt, die international glänzende Rezensionen erhielten: „The performances are superb, confirming the status of Parnassi musici as one of
the outstanding Baroque instrumental ensembles playing today” (Goldberg);
„Seit anderthalb Jahrzehnten spielt Parnassi musici, von der internationalen
Kritik stets hoch gelobt, auf Augenhöhe mit der Weltspitze von
Kammerensembles für Alte Musik” (WDR).
Kurzum, es ist die ganz besondere Mischung, die das Ensemble Parnassi musici
auszeichnet. Es entlockt der so genannten Alten Musik richtig „neue“ Töne:
Mit Fantasie, Mut und Spielfreude, die das Ensemble mit dem Wissen um die
Spezifik der barocken Musizierpraxis verbindet.
€ 25 Mittelblock Reihe 1-6 (nummeriert)
€ 18 Mitte seitlich links / rechts (nummeriert)
€ 12 Seite links / rechts (freie Platzwahl)
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Samstag,
29. Juni
2013
17.00 Uhr
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Christophoruskirche
Wiesbaden-Schierstein
430. Schiersteiner Vespermusik
Musik aus den venezianischen Ospedali
von Dario Castello, Giovanni Legrenzi, Antonio Vivaldi, Johann
Rosenmüller und Tarquinio Merula
Ensemble Colorito:
Steffen Hamm, Monika Nußbächer Barockvioline
Katrin Ziegler Barockcello
Ute Wischniowski Cembalo
Toshinori Ozaki Theorbe
Im 17. und 18. Jahrhundert war Venedig ein einziges Versuchslabor für neue
instrumentale Ausdrucks-möglichkeiten. Das Ensemble (Frankfurter Neue
Presse: „So zündend kann Musik des Frühbarock sein!") stellt die spannenden
Klangexperimente der großen Komponisten dieser Epoche vor.
Eintritt frei
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Samstag,
24. August
2013
17.00 Uhr
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Christophoruskirche
Wiesbaden-Schierstein
431. Schiersteiner Vespermusik
Barockcello und Cembalo
Sonaten von Antonio Vivaldi, Giuseppe Maria
Jacchini, Johann Sebastian Bach und Luigi Boccherini
Stephan Schrader Barockcello
Andreas Küppers Cembalo
Stephan Schrader ist ein vielseitiger Cellist: er ist Mitglied der Deutschen
Kammerphilharmonie Bremen, improvisiert Jazz und stellt Einfallsreichtum und
Humor in dem Soloprogramm Cello-Loop unter Beweis. Er lehrt an der
Musikhochschule Bremen Cello und Kammermusik. Besonders profiliert hat er
sich aber auf dem Barockcello. Er ist Mitglied des Ensembles parnassi musici.
Eintritt frei
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Sonntag,
15. September
2013
18.00 Uhr
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Kloster Eberbach/Rheingau, Basilika
Wolfgang Amadé Mozart
Eine große Nachtmusik
Serenata notturna KV 239
Eine kleine Nachtmusik KV 525
Posthorn-Serenade KV 320
Bach-Ensemble Wiesbaden
Martin Lutz Leitung
Mozart komponierte vor allem in seinen Salzburger Jahren zahlreiche
Serenaden, etwa für wohlhabende Salzburger Familien. Berühmt wurden
insbesondere die „Kleine Nachtmusik“ für Streichorchester und die reich
instrumentierte „Posthorn-Serenade“.
Ein ganz ungewöhnliches Stück ist die selten gespielte „Serenata notturna”
für zwei Orchester. Mozarts Serenaden sind vielsätzige Werke, die in
spannender Weise Sinfonie und Instrumentalkonzert verbinden. Oft wurden
diese Stücke bei großen Festlichkeiten über einen ganzen Abend verteilt
gespielt. Ausgerechnet das bekannteste Werk, die „Kleine Nachtmusik”, ist
fragmentarisch überliefert. Dem Manuskript wurde irgendwann einmal ein
ganzer Satz (Menuett II) entnommen. Doch scheint er sich als eine Art
Klavierauszug in einem einzelnen Klavier-Menuett erhalten zu haben. Damit
können wir auch diesen Satz (in einer Rekonstruktion) präsentieren.
€ 35 Schiff Reihe 1-14 (nummeriert)
€ 25 Schiff Reihe 15-22 (nummeriert)
€ 15 Schiff ab Reihe 23 (freie Platzwahl)
€ 20 Querschiff rechts / links (nummeriert)
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Samstag,
28. September
2013
17.00 Uhr
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Christophoruskirche
Wiesbaden-Schierstein
432. Schiersteiner Vespermusik
Dresden barock
Barockensemble Incontro
Julia Huber Barockvioline
Daniela Wartenberg Barockvioloncello
Christian Pfeifer Cembalo und Truhenorgel
Die Dresdner Hofkapelle genoss legendären Status: Am Hof Augusts des Starken
und seines Sohnes Friedrich August II. zog sie die besten Musiker aus ganz
Europa an.
Das Programm mit Werken von Johann Adolf Hasse, Johann Georg Pisendel,
Francesco Maria Veracini (allesamt Musiker, die in Dresden wirkten)
verdeutlicht, weshalb die kurfürstlich-sächsische Kapelle zu den besten
Orchestern ihrer Zeit gehörte.
Eintritt frei
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Samstag,
26. Oktober
2013
17.00 Uhr
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Christophoruskirche
Wiesbaden-Schierstein
433. Schiersteiner Vespermusik
Les Flûtes Royales
Musik für vier Querflöten von der Renaissance bis zur Moderne
Esther Alt, Daja Leevke Hinrichs, Ulrike Hünefeld und Betty
Nieswandt, Flöten
Das Programm des Ensembles spannt den Bogen von der Renaissance über den Hof
des Sonnenkönigs und die Salons des 19. Jahrhunderts bis zum farbenreichen
Klang des Impressionismus und der Moderne unter Verwendung entsprechender
historischer Instrumente von der Renaissance-Traversflöte bis zur heutigen
Böhmflöte.
Eintritt frei
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Samstag,
16. November
2013
19.30 Uhr
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Marktkirche Wiesbaden
Johann Sebastian Bach
Messe h-Moll BWV 232
Dorothee Mields Sopran
Andreas Scholl Altus
Andreas Karasiak Tenor
Berthold Possemeier Bariton
Philipp Alexander Mehr Bass
Schiersteiner Kantorei
Barockorchester La Corona
Martin Lutz Leitung
Als das „größte musikalische Kunstwerk aller Zeiten und Völker” wurde Bachs
„Hohe Messe” anlässlich ihrer ersten Druckausgabe bezeichnet.
Bachs letztes großes Vokalwerk entstand zwischen 1747 und 1749 durch
Vervollständigung einer kurzen Messe aus dem Jahre 1733. Er arbeitete dazu
mehrere ältere Sätze aus seinen Kantaten in grundlegender Weise um, immer
unter dem Aspekt höchster Qualität, sodaß wir gleichsam ein Kompendium
seiner vorzüglichsten Vokalsätze erleben dürfen. Bachs „opus summum” ist in
vielerlei Hinsicht sein kompositorisches Vermächtnis. Es erklingt hier in
herausragender Besetzung.
€ 40 Schiff Reihe 1-12
€ 33 Schiff Reihe 13-20
€ 25 Schiff Reihe 21-26
€ 30 Orgelempore
€ 25 Schiff Seite vorn
€ 18 Schiff Reihe 27-30; Seitenemporen
€ 12 Schiff Seite Mitte
€ 8 Schiff Seite hinten
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Samstag,
30. November
2013
17.00 Uhr
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Christophoruskirche
Wiesbaden-Schierstein
434. Schiersteiner Vespermusik
Europäische Chormusik für Frauenstimmen vom
Mittelalter bis heute
Werke von Monteverdi, Holborne, Morley, Brahms, Vytautas Miŝkinis,
David Azurza
Vokalensemble Vox pulchra, Karlsruhe
Núria Cunillera Salas Leitung
Der Frauenchor Vox Pulchra wurde vor 5 Jahren von seiner Chorleiterin
gegründet und hat sich in kurzer Zeit als Preisträger mehrerer Wettbewerbe
auch international einen Namen gemacht.
Eintritt frei
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Samstag,
14. Dezember
2013
18.00 und
20.00 Uhr
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Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein
Weihnachtsmusik bei Kerzenschein
Lieder, Motetten, Orgelwerke aus dem 16. bis 20. Jahrhundert
Schiersteiner Kantorei
Martin Lutz, Leitung und Orgel
Das besinnliche Konzert in der festlichen Atmosphäre der nur von Kerzen
erleuchteten
Schiersteiner Barockkirche ist für viele Musikfreunde
aus den Tagen vor
Weihnachten nicht mehr wegzudenken.
„Ein musikalisch reifes und reiches
Konzert, vom Publikum begeistert aufgenommen - als kostbares Türchen im
Adventskalender“ (Wiesbadener Tagblatt)
€ 15 nummerierte Plätze
Karten bestellen
Bitte bemühen Sie sich frühzeitig um Karten, da alle drei Konzerte meist schon im Sommer ausverkauft sind.
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Sonntag,
15. Dezember
2013
17.00
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