24. Wiesbadener Bachwochen

5. November 2021 bis 8. Januar 2022

Faszination Bach

 

Konzerte der Schiersteiner Kantorei Programm der Bachwochen als Pdf

 

Freitag, 5.11.2021

20.00 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Johann Sebastian Bach und Söhne
Musik für zwei Cembali
500. Schiersteiner Vespermusik – Nachholtermin

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
     Konzert C-Dur  BWV 1061

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788)
     Vier Duette  H 610-613

Johann Christian Bach (1735-1782)
     Sonate G-Dur  op. 15/5

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
     Suite c-Moll  HWV 446

Clemens Bosselmann, Cembalo
Martin Lutz, Cembalo

Die 24. Wiesbadener Bachwochen werden eröffnet von einem Konzert, das öffentlich längst hätte stattfinden sollen. Im Januar konnte nämlich das Jubiläum der 500. Schiersteiner Vespermusik nur als Videoübertragung ins Internet begangen werden, der Pandemie geschuldet.

Nun endlich mit Publikum! Dem festlichen Anlass entsprechend spielen der derzeitige Kantor der Christophoruskirche und sein Amtsvorgänger brillante Musik in der seltenen (Original!)­ Besetzung für zwei Cembali, gipfelnd in J. S. Bachs herrlichem Konzert C-Dur.

Und weil es wirklich etwas zu feiern gilt (denn wenn eine Konzertreihe 500 Veranstaltungen erreicht hat, so ist das mehr als respektabel), ist der Eintritt gratis!

 


Sonntag, 7.11.2021

Marktkirche     16.30 Uhr Gesprächskonzert (Werkeinführung)
Marktkirche     17.00 Uhr Kantaten-Gottesdienst

Johann Sebastian Bach
BachVesper
Kantate BWV 190 „Singet dem Herrn ein neues Lied“

Vokalsolisten der Musikhochschule Frankfurt
Bach-Collegium Frankfurt-Wiesbaden
Clemens Bosselmann
, Leitung
Thomas J. Frank, Orgel
Propst Oliver Albrecht, Predigt

In der Reihe BachVespern kehren Bachs Kantaten dorthin zurück, von wo sie kamen: Seit 2004 wird im Rahmen einer Gesamtaufführung aller 199 Bach-Kantaten an jedem ersten Sonntag im Monat die jeweilige Kantate zunächst in einem Gesprächskonzert vorgestellt. Dabei werden die Musikbeispiele live vom gesamten Ensemble musiziert.

Dann erklingt sie noch einmal, nun eingebunden in den Rahmen eines evangelischen Gottesdienstes, der sich höchst konzentriert auf die Kantate bezieht.

 


Dienstag, 9.11.2021

20.00 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Johann Sebastian Bach
Kreuzstab-Kantate
Die drei Solokantaten für Bass

Johann Sebastian Bach:
        “Ich will den Kreuzstab gerne tragen” BWV 56
        “Ich habe genung” BWV 82
        “Der Friede sei mit dir” BWV 158

Klaus Mertens, Bass
Barockensemble Parnassi musici
Martin Lutz
, Leitung

 

Bachs Solokantaten für Bass zählen zu den Höhepunkten seines Kantatenschaffens. Auf berührende Weise fasst Bach die hoffnungsvollen Texte über die Vergänglichkeit des Lebens in Musik. Eindringlich erzählen sie von der Trübsal der Welt sowie der Freude auf Erlösung. Durch Bachs faszinierende Fähigkeit, Wort und Musik miteinander zu verbinden, zieht die persönliche und überaus intime Tonsprache der Kantaten auch den heutigen Hörer in ihren Bann.

Seit fast vier Jahrzehnten wird der Bass-Bariton Klaus Mertens von der Kritik in Konzerten und nahezu 200 CD-Einspielungen gefeiert. Die Gesamteinspielung des Œuvres von Johann Sebastian Bach (unter der Leitung seines Freundes und Weggefä̈hrten Ton Koopman), in der Mertens sämtliche Basspartien interpretierte, ist ein Highlight seiner Karriere. Und dass in einer integralen Einspielung ein Sänger alle Partien seines Faches singt, das ist einmalig in der Tonträgergeschichte.

Mit dem Ensemble Parnassi musici stehen ihm höchst kundige Instrumentalisten zur Seite, die sich als Originalklangensemble in zahllosen Konzerten und in über 20 CDs einen hervorragenden Namen gemacht haben.

 


Samstag, 13.11.2021

20.00 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Wer war die Frau an Bachs Seite?
Liebhaberin himmelblauer Nelken
Porträtkonzert Anna Magdalena Bach

Musik aus dem „Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach”

Johann Sebastian Bach:
     Lieder, Arien und Clavierstücke
     Suite d-Moll für Violoncello solo BWV 1007
     5. Französische Suite G-Dur BWV 816

Rahel Maas, Sopran
Evelyn Faber, Moderation
Stephan Schrader, Barockcello
Martin Lutz, Cembalo und Orgel

Ein Blick in Bachs Familienleben: Das berühmte Notenbüchlein sowie Briefe erzählen von der innigen Liebe zwischen Johann Sebastian und seiner zweiten Frau, der Konzertsängerin Anna Magdalena. Für sie komponierte er zahlreiche Werke, besorgte ihr aber auch seltene Blumenzwiebeln und Kanarienvögel.

Anna Magdalena tritt uns dabei als selbstbewusste Frau entgegen, welche nicht nur den großen Haushalt des Thomaskantors organisierte, sondern auch als Sopransolistin zusammen mit ihrem Mann in Konzertreisen auftrat.

In ihrer klaren und schönen Handschrift kopierte sie zahlreiche seiner Kompositionen, so auch die Suiten für Violoncello solo.

Als Witwe schließlich verdiente sie ihren Lebensunterhalt mit dem Vertrieb von Musikalien, dem Vermieten von Zimmern zu Messezeiten – und war (anders, als meist vermutet) keine arme Frau, sondern eine selbständig und höchst tüchtig handelnde.

Davon erzählt diese Hommage – mit viel Musik von Bach und manchem liebgewonnenen Stück aus dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach.

 


Sonntag, 21.11.2021

17.00 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Heinrich Schütz
Musicalische Exequien
Hugo Distler: Totentanz

Vokalensemble Schierstein
Instrumentalensemble
Clemens Bosselmann
, Leitung

 

Mit den Musikalischen Exequien von Heinrich Schütz (1585-1672) und dem Totentanz von Hugo Distler (1908-1942) stellt das Vokalensemble Schierstein erneut Werke dieser beiden Meister der Vokalmusik gegenüber. Beide Kompositionen handeln vom Tod, vom Sterben, von Vergänglichkeit (Vanitas), jedoch auch von Trost und Erlösung.

Die Musikalischen Exequien verbinden die Lutherische Trauermesse und einen Begräbnisgesang für Schütz‘ Landesherrn Heinrich Posthumus Reuß. In genialer und einfühlsamer Weise werden die Messtexte mit Bibelversen und Liedtexten verknüpft, die sich der Verstorbene zu seinem Trauergottesdienst gewünscht hatte. Hierbei wird vor allem die Nähe zu Gott hervorgehoben, die über allen weltlichen Gütern steht

Hugo Distlers Totentanz ist vom Lübecker Totentanz, einem Bilderzyklus in der Lübecker Marienkirche, angeregt worden. Das Werk ist eine schonungslose Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit: Niemand wird vom Tod verschont, gleichwie arm oder reich, jung oder alt er ist – der Schnitter ruft alle zum Tanz. Jede im Stück auftretende Person hat einen Dialog mit dem Tod. Verbunden werden die Dialog-Sätze durch eine kurze musikalische Betrachtung sowie Variationen über das Lied „Es ist ein Schnitter, heißt der Tod“.

 


Sonntag, 28.11.2021

17.00 Uhr, Bergkirche

Kammerkonzert
Im Zentrum: Bach
Bach und seine Dresdener Zeitgenossen

Kammermusik von
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Johann Adolph Hasse (1699-1783)
Johann Georg Pisendel (1687-1755)
Johann David Heinichen (1683-1729)

Ensemble Incontro:
Julia Huber-Warzecha, Barockvioline
Silke Volk, Barockvioline
Daniela Wartenberg, Barockcello
Christian Pfeifer, Cembalo

Johann Georg Pisendel, der Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle, galt zu seiner Zeit als der bedeutendste Violinspieler Deutschlands. Bekannte Komponisten wie Vivaldi, Albinoni und Telemann widmeten ihm Werke. In diesem Elb-Florenz arbeitete auch Johann David Heinichen, dessen Musik sich nicht hinter Telemann verstecken muss, als Kapellmeister im Dienst von Friedrich August des Starken. Johann Adolph Hasse war zu seiner Zeit der europaweit gefeierte Star der italienischen Oper. Spätestens seit seiner Hochzeit mit der berühmten Mezzosopranistin Faustina Bordoni entwickelte das Künstlerpaar einen solchen Glamourfaktor, als hätte David Bowie Madonna geheiratet. Es gibt wohl kaum einen Komponisten, der zu Lebzeiten so populär war, aber nach seinem Tod so vollständig in Vergessenheit geriet.

Freuen Sie sich auf spannende Kammermusik des Thomaskantors und seiner damals berühmten Komponisten-Kollegen, die er schätzte und aufführte.

 


Montag, 29.11.2021

20.00 Uhr, Lutherkirche Wiesbaden

Orgelkonzert
Johannes Krahl
Träger des Wiesbadener Bachpreises 2020

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
     Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564

César Franck (1822-1890)
     Choral Nr. 3 a-Moll

Marcel Dupré (1886-1971)
     Symphonie-Passion op. 23

Johannes Krahl, Gewinner des 1. Preises beim Orgelwettbewerb um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden 2020, zählt zu den führenden Nachwuchsorganisten. Sein Repertoire umfasst nicht nur die bedeutenden Standardwerke der Orgelliteratur. Er ist profilierter Interpret von Werken der Alten Musik und zeigt zudem ein differenziertes Verständnis für zeitgenössische Stücke.

Sein Können hat Johannes Krahl in der Vergangenheit mit ersten Preisen weiterhin 3. Internationalen Odoyevsky-Orgelwettbewerb in Moskau, beim 8. Northern Ireland International Organ Competition in Armagh sowie beim 8. Internationalen Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb in Freiberg eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In Bautzen geboren, liegt sein musikalischer Schwerpunkt gegenwärtig in Leipzig. Zahlreiche Konzerte führen Johannes Krahl zu wichtigen Musikfestivals sowie zu international bedeutenden Instrumenten.

In den beiden großen Orgeln der Lutherkirche findet er ideale Instrumente für die Klarheit des Bachschen Stiles einerseits und der höchst farbenreichen Klangsprache der französischen Spätromantik andererseits.

 


Samstag, 4.12.2021

19.30 Uhr, Marktkirche Wiesbaden

Johann Sebastian Bach
Weihnachtsoratorium
Gesamtaufführung der Teile I – VI

Ina Siedlaczek, Sopran
Rebecca Stolz, Alt
Markus Brutscher, Tenor
Wolf Matthias Friedrich, Bass

Schiersteiner Kantorei
Barockorchester La Vivezza
Clemens Bosselmann
, Leitung

Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage!“ – kaum erklingen die ersten festlichen Takte mit Barocktrompeten, Flöten und Pauken, werden die Zuhörer von Bachs einzigartiger Musiksprache ergriffen: Das Weihnachtsoratorium ist für viele Inbegriff einer musikalischen Advents- und Weihnachtszeit.

Ursprünglich für die einzelnen Festtage des Weihnachtskreises komponiert, werden alle sechs Teile des Oratoriums mittlerweile als Einheit aufgeführt, wodurch sich ihre kompositorische Geschlossenheit offenbart. Während Bach jedem thematischen Abschnitt eine charakteristische Besetzung und Klangsprache widmet, spannt er gleichzeitig über die einzelnen Feiertage hinweg einen großen musikalischen Bogen.

 

 

 

 


Samstag, 11.12.2021

18.00 und 20.00 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Meisterwerke aus der Stadt am Vesuv
Neapolitanische Entdeckungen
Erstaufführungen handschriftlich überlieferter Musik

Ungehobene Schätze in unzugänglichen Bibliotheken
Kantaten und Kammermusik von Nicola Porpora (1686-1768)
und Alessandro Scarlatti (1660-1725)

Hannah Morrison, Sopran
Andreas Scholl, Altus
Rainer Zipperling, Barockcello
Hubert Hoffmann, Theorbe
Martin Lutz, Cembalo und Orgel

Eine der bedeutendsten und reichsten italienischen Bibliotheken (über 170.000 Titel) ist die Biblioteca dei Girolamini in Neapel. Durch Jahrhunderte wurden hier Schätze zusammengetragen, darunter zahllose Musikhandschriften – viele davon sind Auto­graphen.

Doch im 20. Jahrhundert geschah Unglaubliches: Nachdem der Gebäudekomplex im Erdbeben von 1980 beschädigt worden war, dauerte es 32 Jahre bis zur Wiedereröffnung. Und sofort registrierte man das Fehlen von über 1.000 der wertvollsten Bände – systematischer Raub der leitenden Mitarbeiter. Seither ist die Bibliothek wieder geschlossen.

Aufgrund höchst glücklicher Umstände durfte ich kürzlich dort in den Musikhandschriften blättern, entdeckte dabei das Autograph einer Kantate von Porpora und erhielt die Erlaubnis, das schöne Werk erstmals wieder aufführen zu dürfen. Was hier in prominenter Besetzung geschieht. Martin Lutz

 

Nachholkonzert des XV. Musikherbst 2020

 


Samstag, 18.12.2021 · 19.30 Uhr   +   Samstag, 25.12.2021 · 17.00 Uhr
Lutherkirche

Georg Friedrich Händel: “Messiah” (Part I)
Weihnachtskonzert des Bachchors
Carl Philipp Emanuel Bach: Magnificat

Bachchor Wiesbaden
Bachorchester, Vokalsolisten
Niklas Sikner
, Leitung

Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788), der zweitälteste Sohn von J. S. Bach, gehört zu den bedeutendsten Komponisten des 18. Jahrhunderts. Auch wenn sein Vater heute bekannter ist, genoss er bei seinen Zeitgenossen ein weitaus höheres Ansehen; sein umfangreiches Schaffen erfuhr hohe Wertschätzung und ungewöhnlich große Verbreitung. Insbesondere den Komponisten der Wiener Klassik galt er als wegweisendes Vorbild.

Das Magnificat von 1749 ist eines seiner frühesten Vokalwerke. Möglicherweise komponierte Bach es anlässlich seiner Bewerbung auf die Nachfolge seines Vaters als Thomaskantor. Der Eingangschor ist „kräftig, feurig – brillant sogar, geschrieben” (Allgemeine Musikalische Zeitung, 1806). Die abwechslungsreichen Arien stehen schon ganz im Geiste der Empfindsamkeit. Der große Schlusschor schließlich knüpft mit einer Doppelfuge an das Werk des großen Vaters an.
Georg Friedrich Händel (1685–1759) erleidet im April 1737 einen Schlaganfall; die Ärzte können sein Leben retten, aber er bleibt bis hinauf ins Gesicht halbseitig gelähmt. Mit bewundernswerter Zähigkeit kämpft sich Händel in einer Bäderkur in Aachen in die Gesundheit zurück. Im Spätsommer 1741 übermittelt ihm Charles Jennens, ein von seinen Gütern lebender Hobbypoet, den Text für ein neues Oratorium, die Vorlage für Messiah. In nur drei Wochen schließt er die Komposition ab. Am fünften Jahrestag seines Schlaganfalls dirigiert er die Uraufführung in Dublin – Publikum und Fachwelt sind begeistert!
Im Konzert erklingt der erste von drei Teilen des Oratoriums. Er thematisiert „The prophecy and realisation of God’s plan to redeem mankind by the coming of the Messiah“ – Advent und Weihnachten.

 

 

 


Internationaler Orgelwettbewerb um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden

 

Leider musste der Orgelwettbewerb aufgrund der Corona-Pandemie auf Januar 2023 verschoben werden.

 

Januar 2023

10.00 und 16.00 Uhr, Lutherkirche

 
Orgelwettbewerb, Zweite Runde
Im öffentlichen 2. Durchgang spielen je drei Teilnehmer

 
Johann Sebastian Bach:  Praeludium und Fuge h-Moll BWV 544
Louis Vierne:  Final aus der 5. Symphonie op. 47
Denis Bédard:  Introduction et Toccata pour pédale solo


 
Eintritt frei  -  Freie Platzwahl

 


Januar 2023

20.00 Uhr, Lutherkirche

Internationaler Orgelwettbewerb
Orgelkonzert der Juroren
Internationale Meisterorganisten

Henry Fairs (Birmingham/Berlin)
Margareta Hürholz (Köln)
Sebastian Küchler-Blessing (Essen)
Tobias Lindner (Basel)

Bei diesem „Gipfeltreffen der Weltklasse-Organisten“ gestalten die vier Juroren des Orgelwettbewerbs an den beiden Orgeln der Lutherkirche ein Orgel­konzert der Sonderklasse mit Werken eigener Wahl. Auch wenn das genaue Programm erst kurzfristig festgelegt wird, können sich die Orgelfreunde auf einen Konzertabend freuen, der seinesgleichen sucht.

Henry Fairs ist Professor für Künstlerisches Orgelspiel an der Universität der Künste Berlin.

Margareta Hürholz, Professorin für Künstlerisches Orgelspiel an der Musikhochschule Köln, war 1977 die erste Trägerin des Wiesbadener Bach-Preises.

Sebastian Küchler-Blessing, Preisträger mehrerer Wettbewerbe, ist Domorganist in Essen.

Tobias Lindner, ebenfalls Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe (u. a. Innsbruck, Brügge, Nürnberg) ist Professor für Orgel an der Schola Cantorum Basiliensis.

 

€ 10 (8)  -  Freie Platzwahl

Kartenbestellung per Email über info@bach-wiesbaden.de (mit Angabe Ihres Namens, der Adresse sowie Ihres Impfstatus). Bitte beachten Sie die Bestellhinweise.

 


Januar 2023

17.00 Uhr, Lutherkirche

Internationaler Orgelwettbewerb
Preisträgerkonzert
Bachpreis Wiesbaden

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
     Praeludium und Fuge D-Dur BWV 532

Ralph Vaughan Williams (1872-1958)
     Präludium und Fuge c-Moll

Sergei Prokofjew (1891-1953)
     Toccata op. 11

In der Finalrunde des Orgelwettbewerbs spielen an den beiden Orgeln der Lutherkirche die besten drei Teilnehmer des II. Durch­gangs um die Platzierung. Im Anschluss Preisverleihung. Auch die Zuhörer können abstimmen und im Publikumspreis ihre Meinung artikulieren.

 

Wiesbaden ist eine Stadt der Orgeln!
In den Kirchen der Stadt befinden sich zahlreiche hervorragende Instrumente aus verschiedenen Epochen.

Nicht zuletzt darum führt die Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft seit 1977 in Verbindung mit der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Lutherkirchengemeinde den Internationalen Orgelwettbewerb um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden durch. Er ist längst einer der renommiertesten europäischen Orgelwettbewerbe.

Die Namen der Juroren lesen sich wie ein „Who’s Who“ der internationalen Spitzenorganisten.

Wichtiger aber ist: Die meisten Preisträger haben international Karriere gemacht und wurden bei weiteren Wettbewerben ausgezeichnet. Nicht wenige bekleiden heute Professuren an Musikhochschulen.

 

Es werden vergeben:
1. Preis (Bachpreis) € 6.000 (Stifter: Landeshauptstadt Wiesbaden)
2. Preis                   € 4.000 (Stifter: Hess. Ministerium für Wissenschaft und Kunst)
3. Preis                   € 2.500 (Stifter: Joh. Seb. Bach-Gesellschaft Wiesbaden e. V.)
Publikumspreis      Weinpräsent

 

€ 10 (8)                               Freie Platzwahl

Kartenbestellung per Email über info@bach-wiesbaden.de (mit Angabe Ihres Namens, der Adresse sowie Ihres Impfstatus). Bitte beachten Sie die Bestellhinweise.

 


Veranstaltungsorte

  • Bergkirche: Lehrstraße 10
  • Christophoruskirche: Bernhard-Schwarz-Straße,  Wiesbaden-Schierstein (erreichbar mit den Buslinien 5 und 9, jeweils bis „Rathaus Schierstein“)
  • Lutherkirche: Mosbacher Straße 2
  • Marktkirche: Schlossplatz

Covid-19

  • Alle Konzertbesucher müssen gegen Covid-19 vollständig geimpft oder genesen sein. Zusätzlich ist ein tagesaktueller Test notwendig („2G plus-Regelung“).
  • Bitte halten Sie die Impfbestätigung beim Eingang der Kirche bereit.
  • Maskenpflicht besteht bis zu Ihrem Sitzplatz; wenn Sie diesen eingenommen haben, kann die Maske abgenommen werden.

Vorverkauf

  • Bitte senden Sie Ihre Kartenwünsche formlos per Email an info@bach-wiesbaden.de mit Angabe Ihres Namens, der Adresse sowie Ihres Impfstatus. Damit haben wir bereits Ihre Kontaktdaten, die somit nicht beim Betreten des Raumes erfasst werden müssen.
  • Falls zwei Uhrzeiten angegeben sind, werden zunächst die Plätze des späteren Konzertes vergeben. Bei größerem Publikumsinteresse findet eine zweite Aufführung zur früheren Zeit statt.
  • Sie erhalten die Karten als PDF zusammen mit einer Rechnung zugesandt und können die Tickets an Ihrem Computer selbst ausdrucken.
  • Für die Konzerte Weihnachtoratorium und Weihnachtskonzert des Bachchors gelten die dort aufgeführten abweichenden Bestelladressen.
  • Veranstaltungen mit freiem Eintritt benötigen keine Eintrittskarten; es erfolgt eine Registrierung am Eingang.

 

Abbildungen (siehe PDF): Sergej Falk: Seite 6 - Hess. Staatstheater Wiesbaden: S. 6 - André Hirtz: S. 13 - James MacMillan/Decca: S. 11 - Axel Sawert: S. 3, 10 - Ruth Seiberts: S. 7, 8, 10, 12, 14 - Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: S. 12 - Lizenz gemeinfrei: S. 4, 5, 7-12 - Alle übrigen Fotos „privat”.


Die Wiesbadener Bachwochen sind eine Veranstaltung der Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft Wiesbaden e.V.
Bachwoche Wiesbaden, Wiesbadener Bachwoche.