21. Wiesbadener Bachwochen

 

21. Wiesbadener Bachwochen

 

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Freitag, 6.11.2015

19.30 Uhr, Bergkirche

Barocke Kammermusik
Ausblick ins Paradies
Barockensemble Incontro

Julia Huber, Barockvioline
Daniela Wartenberg, Barock cello
Christian Pfeifer, Cembalo und Truhenorgel

Werke von Johann Sebastian Bach, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi, Nathanael Schnittelbach und François Couperin

Das antike Arkadien galt den alten Griechen als irdisches Paradies.

Der Mythos Arkadien als Traumort eines glückseligen Landlebens in „arkadischer Freiheit“ prägte mit seiner Schäferideologie die Kunst nicht nur der Antike, sondern ließ auch in der Renaissance und insbesondere der Barockzeit einen regelrechten Arkadien-Boom entstehen. Er zog viele Komponisten in seinen Bann und fand so auch in der Musik seinen Niederschlag.

Das Ensemble Incontro präsentiert Musik mit wahrhaft himmlischen Klängen.

€ 12 (8) unter Bergkirche.de und allen ADticket-Vorverkaufsstellen, sowie an der Abendkasse.

 

Samstag, 7.11.2015

19.30 Uhr, St. Bonifatius

Gabriel Fauré (1865 - 1923)
Requiem op. 48
für Soli, Chor und Orchester

Gabriel Fauré: Cantique de Jean Racine op. 11
Olivier Latry: Salve Regina für Orgel

Johannes Hill, Bariton
Gabriel Dessauer, Orgel
Mitglieder des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden
Projekt-Chor des Bistums Limburg
Joachim Dreher, Judith Kunz, Andreas Großmann
, Leitung

Ein außergewöhnliches Konzert innerhalb der Bachwochen 2015: zwei Werke von Gabriel Fauré werden dargeboten von einem Projektchor und ergänzt um ein interessantes, farbiges Orgelwerk des Titularorganisten der Pariser Kathedrale Notre Dame und Komponisten Olivier Latry.

Anders als die meisten Requiem-Vertonungen zeichnet Fauré kein Bild von einem drohenden Jüngsten Gericht. Sein Requiem ist vielmehr eine Komposition der Zuversicht und Erlösung mit lyrisch-weichen Zügen und spricht daher viele heutige Hörer besonders an.

 

Der Projekt-Chor ist ein Angebot des Referats Kirchenmusik des Bistums Limburg für interessierte Chorsängerinnen und -sänger mit Chorerfahrung.

Interessenten am Chorprojekt können sich anmelden bis 1. November unter www.musikfoerdern.de

€ 10 nur an der Abendkasse (freie Platzwahl)

 

Sonntag, 8.11.2015

Marktkirche Wiesbaden

Alle 199 Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach monatlich als Gesprächskonzerte und Abendgottesdienste in St. Katharinen, Frankfurt am Main und in der Markt- und Christophoruskirche, Wiesbaden16.30 Uhr Gesprächskonzert (Werkeinführung)
17.00 Kantaten-Gottesdienst

Johann Sebastian Bach
BachVesper
Kantate BWV 90 „Es reißet euch ein schrecklich Ende“

Vokalsolisten der Musikhochschule Frankfurt
Bach-Collegium Frankfurt-Wiesbaden
Martin Lutz
, Leitung
Thomas J. Frank, Orgel
Propst Oliver Albrecht, Predigt

In der Reihe BachVespern kehren Bachs Kantaten dorthin zurück, von wo sie kamen: Seit 2007 wird im Rahmen einer Gesamtaufführung aller 199 Bach-Kantaten an jedem ersten Sonntag im Monat die jeweilige Kantate zunächst in einem Gesprächskonzert vorgestellt.

Dann erklingt sie noch einmal, nun eingebunden in den Rahmen eines evangelischen Gottesdienstes, der sich höchst konzentriert auf die Kantate bezieht.

Eintritt frei

 

Sonntag, 8.11.2015

19.30 Uhr, Lutherkirche

Orgelkonzert: Rund um Bach
Marius Mack
Bach und BACH
Werke von Joh. Seb. Bach, Robert Schumann und Franz Liszt

Der junge Organist ist Träger des 1. Preises und des Publikumspreises des Internationalen Orgelwettbewerbes um den Bachpreis Wiesbaden 2014.

Dieser Wettbewerb findet seit über dreißig Jahren alle zwei Jahre in der Lutherkirche statt und genießt hohes Ansehen in der Fachwelt. Marius Mack gewann den Preis im vergangenen Jahr dank seiner brillanten Technik und
herausragenden Musikalität.

In seinem Programm stellt er Werke des Thomaskantors solchen anderer Komponisten über den (Tonbuchstaben-)Namen BACH gegenüber.

€ 10 (8) freie Platzwahl

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Dienstag, 10.11.2015

19.30 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Concerti für Oboe und Fagott
Sergio Azzolini und Parnassi musici
Bach und Italien

Giovanni de Angelis, Barockoboe
Sergio Azzolini, Barockfagott
Barockensemble Parnassi musici

Concerti von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi

Endlich! Mit Sergio Azzolini kommt einer der besten Barockfagottisten nach Wiesbaden - und es ist eine Wiederbegegnung mit dem exzellenten, jugendlich-frisch und mitreißend musizierenden Ensemble Parnassi musici.

Sergio Azzolini widerlegt das Klischee, nur solche Musiker interessierten sich für historische Aufführungspraxis, die es auf modernen Instrumenten nicht weit gebracht haben. Er beherrscht sowohl das moderne wie auch das
Barockfagott vollkommen.

Zahlreiche Wettbewerbe hat Azzolini gewonnen, wie etwa den renommierten ARD-Wettbewerb, und seine zahlreichen CD-Einspielungen (darunter mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete) und Konzerte zeigen, dass er in vielen Epochen zuhause ist. Heute kommen Studenten aus aller Welt an die Musikhochschule Basel, um von ihm zu lernen. Es scheint, als sehe der 1967 in Italien geborene Sergio Azzolini keine musikhistorischen Grenzen, keine Gräben in der Musikwelt, sondern einfach nur die Musik, der er sich leidenschaftlich verschrieben hat.

Parnassi musici spielt, von der internationalen Kritik stets hoch gelobt, auf Augenhöhe mit der Weltspitze von Kammerensembles für Alte Musik.“ (WDR)


€ 30 (21) Reihe 1-7
€ 22 (16) Reihe 8-13
€ 25 (18) Mittelempore
€ 15 (10) Seitenempore Reihe 1
€ 10 (7) Seitenempore Reihe 2+3

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Samstag, 14.11.2015

19.30 Uhr, Marktkirche Wiesbaden

Antonín Dvořák (1841-1904)
Requiem op. 89
Dvořáks spätes Meisterwerk

Hannah Morrison, Sopran
Melinda Paulsen, Alt
Andreas Weller, Tenor
Christian Immler, Bass

Schiersteiner Kantorei
Bach-Ensemble Wiesbaden
Martin Lutz
, Leitung

Das 1890 entstandene Requiem zeugt von Dvořáks reifer Meisterschaft und reiht sich ebenbürtig in die erste Reihe der großen Requiem-Vertonungen etwa von Mozart oder Verdi ein.

Es ist beliebt, aber doch selten aufgeführt. Denn es ist ein höchst anspruchsvolles Werk, üppig, expressiv
und zugleich lyrisch, das den Ausführenden viel abverlangt.

Der Chor ist Träger stiller Innerlichkeit, schmerzlicher Trauer, Verzweiflung, Zorn. Aber auch das groß und farbig besetzte Orchester und die Vokalsolisten haben große und dankbare Aufgaben.

€ 35 (25) Schiff Reihe 1-12
€ 30 (21) Schiff Reihe 13-20
€ 28 (20) Orgelempore
€ 25 (18) Schiff Reihe 21-26; Schiff Seite vorne
€ 18 (13) Schiff Reihe 27-30; Seitenemporen (freie Platzwahl)
€ 12 (8,50) Schiff Seite Mitte
€ 8 (5,50) Schiff Seite hinten

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Sonntag, 15.11.2015

19.30 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Kammermusik
Flötensonaten
von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen

Karl Kaiser, Traversflöte
Sabine Bauer, Cembalo

Werke von Johann Sebastian Bach, Wilhelm Friedemann Bach, Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Christian Bach und Johann Christoph Friedrich Bach

Die um 1670 entwickelte Traversflöte war mit ihrem flexiblen, zarten und ausdrucksvollen Klang schnell zum Modeinstrument eines neuen, individuellen und empfindsamen Zeitgeschmackes geworden. In der Kombination mit dem gleichzeitig kraftvollen wie farbigen Cembalo entstand für das gesamte 18. Jahrhundert ein Instrumentenduo der besonderen Art.

So nimmt es nicht wunder, dass Johann Sebastian Bach und seine vier berühmten Söhne für diese Besetzung
eine Fülle von hervorragenden Stücken hinterließen.

Karl Kaiser, der neben Quer- und Traversflöte, Musikwissenschaft, Theologie und Philosophie studierte, gehört zu den international profiliertesten Künstlern auf der Traversflöte: ein Star der Alte Musik-Szene.

€ 25 (18) Reihe 1-7
€ 18 (13) Reihe 8-13
€ 20 (15) Mittelempore
€ 10 (7) Seitenempore

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Samstag, 21.11.2015

19.30 Uhr, Lutherkirche

Edward Elgar (1857-1934)
T
he Dream of Gerontius
Oratorium op. 38

Robert Gambill, Gerontius
Franziska Gottwald, The Angel
Raimund Nolte, The Priest

Bachchor Wiesbaden
Bachorchester Wiesbaden
Jörg Endebrock
, Leitung

„Das ist das Beste, das ich je gemacht habe“ notiert Edward Elgar an den Schluss der Partitur seines ersten Oratoriums. In der Tat zählt „The Dream of Gerontius“ heute zu den bedeutendsten Oratorien der gesamten Literatur; gleichwohl ist es bedauerlicherweise in Deutschland eher selten zu hören.

Elgars Vision vom Übergang der Seele ins ewige Leben verlangt in der Titelpartie des „Gerontius“ einen herausragenden Tenor-Solisten. Wir konnten hierfür den international gefeierten Tenor Robert Gambill gewinnen, der bereits an allen großen Bühnen der Welt gesungen und in mehreren Einspielungen mit Daniel Barenboim
die großen Wagner-Partien aufgenommen hat.

€ 35/30/24/18/12 über www.lutherkirche-wiesbaden.de
(32/27/21/15/9)

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Sonntag, 22.11.2015

17.00 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Musik für Laute
Vom Himmel auf Erden
Entdeckungen aus Stift Kremsmünster

Hubert Hoffmann, Laute

Solosonaten von Ferdinand Fischer (1652 - 1725)

Eigentlich ist es ja unglaublich! Über 200 Jahre lang webte die Laute still aber nachhaltig ihre Silberfäden in den prachtvollen Brokat österreichischer Musik der Renaissance- und Barockzeit.

Doch ihre Musik? Im Notenarchiv des Stiftes Kremsmünster befindet sich mit annähernd 2000 Stücken eine der größten Sammlungen von Lautenmusik – weltweit. Obgleich lange bekannt, fristete diese Wunderkammer
österreichischer Kulturgeschichte einen Dornröschenschlaf bis in unsere Tage.

Gesammelt wurde all diese Musik von Pater Ferdinand Fischer, einem Konventualen mit erheblichem kompositorischen Potential, der selbst auf höchst virtuose wie originelle Weise für sein Instrument
komponierte.

Er war im Musikleben seiner Zeit bestens vernetzt und pflegte freundschaftlichen Umgang mit prominenten Mitgliedern der kaiserlichen Hofkapelle ebenso wie mit Heinrich Ignaz Franz Biber, dessen Violin-Polyphonie er für sein Instrument adaptierte.

Diese Musik hat die dicken Klostermauern des Stiftes niemals verlassen und blieb daher schon in ihrer Entstehungszeit völlig unrezipiert und ist deshalb auch heute noch ganz unbekannt. Hätte Ferdinand Fischer die Laufbahn eines professionellen Lautenspielers eingeschlagen, wäre er wohl eine der Lichtgestalten in der damaligen internationalen Lautenszene geworden.

Hubert Hoffmann (Wien) gilt als einer der profiliertesten Lautenisten seiner Generation und geht als Solist wie als Continuospieler einer weltweiten Konzerttätigkeit nach. Sein besonderes Interesse gilt der Stilvielfalt österreichischer Barockmusik. Seine avancierten Programmkonzeptionen werden von Publikum und Presse
enthusiastisch gefeiert.

€ 20 (15) Reihe 1-7
€ 15 (10) Reihe 8-13
€ 18 (13) Mittelempore
€ 10 (7) Seitenempore

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Donnerstag, 26.11.2015

19.30 Uhr, Kulturzentrum Schlachthof, Murnaustraße 1

Bachs Musik neu erfunden
bachSpace
Bach original und „weitergedacht“

Ensemble bachSpace, Basel:
Etienne Abelin
, violin
Tomek Kolczynski, electronics
Tamar Hailperin, piano

Das Projekt verbindet Musik von Johann Sebastian Bach mit elektronischen Kompositionen von Tomek Kolczynski

Ein ungewöhnliches Konzert verlangt nach einem ungewöhnlichem Ort!

Bach weiterzukomponieren ist immer ein Risiko. Denn wem da nichts Neues, wirklich Unerhörtes, einfällt, hat schon verloren.

Und verloren hat auch, wer dabei handwerklich nicht alle Möglichkeiten seines Metiers er kennt und anwendet.
Doch das Wagnis, sich im „Steinbruch Bach“ zu schaffen zu machen, reizt schon sehr!

Einer dieser Mutigen ist der 1973 in Danzig geborene Tomek Kolczynski, der in der Schweiz aufwuchs und von 1997 bis 2002 in Basel Audiodesign und anschließend freie Improvisation studierte. Derart geschult wagte er sich
an den großen Kollegen heran, um ihn mit seinen elektronisch erzeugten Klängen „to recompose“.

Er hat neun Sätze aus Bachs Sechs Sonaten für Cembalo und Geige (BWV 1014-1019) ausgewählt, die er im Original (allerdings auf einem Steinway und einer modernen Geige) spielen lässt, um sich attacca an die Musik anzuhängen und sie klanglich leicht oder stark verfremdet neu erklingen zu lassen.

Bach goes Schlachthof − mitreißend!

€ 15 freie Platzwahl
ermäßigte Tickets für Schüler € 10

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Freitag, 27.11.2015

19.30 Uhr, Christophoruskirche Wiesbaden-Schierstein

Gesprächskonzert
Leçons de Ténèbres
Musik am Hof des Sonnenkönigs

Natascha Jung, Sopran
Annemarie Hickethier, Viola da gamba
Martin Lutz, Truhenorgel

Musik für die Finstermetten der Karwoche von Michel-Richard Delalande und Joseph Hector Fiocco

In diesem Gesprächskonzert stellt Martin Lutz in Wort und Musik einen ganz eigenen Musiktypus vor, der im Frankreich von Ludwig XIV. entstand, doch schon kurz danach völlig verschwand und in Vergessenheit
geriet. Erst in den letzten Jahren werden nun diese hochbedeutenden Werke wiederentdeckt. Es ist Vokalmusik von höchster Klangschönheit.

Der Umstand, dass während der Fastenzeit die Oper geschlossen war, ließ einerseits das Verlangen nach guter Musik wachsen und bot andererseits beliebten Opernsängerinnen die Gelegenheit, ihre Künste vorzuführen. All das zur Verzückung des Publikums, das eher auf ein religiöses „Divertissement“ als auf Buße und Gebet
eingestellt war. Die Aufführungen waren zu mondänen Ereignissen geworden.

Zu den eindrucksvollsten Kompositionen dieses Typus gehören die „Leçons“ von Michel-Richard Delalande. Sie zählen zugleich zu den ausdrucksstärksten und technisch anspruchsvollsten Stücken im Gesamtoeuvre dieses Komponisten, der 43 Jahre am Versailler Hof angestellt war, und es ist kaum zu glauben, dass diese Musik bis vor
Kurzem noch gänzlich vergessen war.

Schon die damaligen Hörer haben das Verführerische der Kompositionen erkannt − eine musikalische Qualität und Tiefe des emotionalen Ausdrucks, deren suggestive Kraft auch heute, rund 300 Jahre später, den Hörer unmittelbar ergreift und gefangen nimmt.

€ 20 (15) Reihe 1-7
€ 15 (10) Reihe 8-13
€ 18 (13) Mittelempore
€ 10 (7) Seitenempore

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Samstag, 9.1.2016

19.30 Uhr, Lutherkirche

Christoph Graupner (1683-1760)
Herr der Zeiten
Festliche Neujahrsmusik am Darmstädter Hof

Christoph Graupner: „Herr der Zeiten“
Ein „Oratorium“ zum Neuen Jahr für Soli, Chor und Orchester

Barockorchester, Chor und Vokalsolisten des Kollegs für Alte Musik Barock vokal, Mainz
Christian Rohrbach
, Leitung

Als Johann Sebastian Bach 1723 seinen Dienst als Thomaskantor antritt, ist er nur dritte Wahl: Lieber
hätten die Verantwortlichen in Leipzig Georg Philipp Telemann oder Christoph Graupner auf dem Posten gesehen.
Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt hatte den Musiker 1709 an seinen Hof geholt, und bereits 1711 war er zum Hofkapellmeister aufstiegen. 1722 wurde er in Leipzig zum Thomaskantor gewählt – doch auf Geheiß seines Fürsten musste er die Berufung als Nachfolger von Johann Kuhnau ablehnen. Doch nicht zu Graupners Schaden: Sein ohnehin bereits hohes Gehalt wurde noch einmal aufgebessert ...

So konnte Johann Sebastian Bach die Stelle erhalten. Und Graupner blieb bis zu seinem Tod am Hof des Landgrafen. Sein überaus reiches Werk ist nahezu vollständig in der Darmstädter Bibliothek erhalten.

Der exzellente Graupner-Kenner Dr. Oswald Bill hat aus repräsentativen Sätzen mehrerer Neujahrsmusiken ein oratorisches Werk zusammengestellt, das ein glänzendes Bild dieses ausgezeichneten, kreativen Komponisten gibt. Höchste Zeit, dass seine Musik auch in Wiesbaden wiederentdeckt wird!

Das von Christian Rohrbach betreute Ensemble Barock vokal ist ein separater Teil des Exzellenzprojektes Barock vokal. Es tritt u. a. regelmäßig in den Barockoper-Produktionen der Oper Frankfurt auf. Barock vokal, Kolleg für Alte Musik ist ein Exzellenzprogramm für fortgeschrittene Gesangsstudierende und junge Sängerinnen und Sänger, die über hervorragende gesangstechnische und interpretatorische Grundlagen verfügen.

€ 30 (21) Schiff Mitte Reihe 2-11
€ 23 (15) Schiff Seiten Reihe 2-11; Mitte Reihe 12-16
€ 15 (10) Schiff Seite außen und hinten

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Internationaler Orgelwettbewerb um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden 2016

Freitag, 15.1.2016

19.30 Uhr, Lutherkirche

Orgelkonzert der Juroren
Internationale Meisterorganisten

Guy Bovet (Neuchatel/Schweiz)
Hans Ola Ericsson (Montreal/Canada)
Jürgen Essl (Stuttgart)
Hans-Uwe Hielscher (Wiesbaden)

Die vier Juroren des Orgelwettbewerbs gestalten an den beiden Orgeln der Lutherkirche ein Orgelkonzert der Sonderklasse mit Werken eigener Wahl.

€ 10 (8) freie Platzwahl

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Freitag, 15.1.2016

11.00 und 15.30 Uhr, Lutherkirche

Öffentlicher II. Wettbewerbsdurchgang

Internationale Organisten bis 30 Jahre spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude und Marcel Dupré

Eintritt frei

 

Samstag, 16.1.2016

17.00 Uhr, Lutherkirche

Preisträgerkonzert

In der Finalrunde spielen die besten drei Teilnehmer des II. Durchgangs Werke von Johann Sebastian Bach, Olivier Messiaen und Max Reger. Im Anschluss Preisverleihung.

€ 10 (8) freie Platzwahl

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Die Wiesbadener Bachwochen sind eine Veranstaltung der Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft Wiesbaden e.V.
Bachwoche Wiesbaden, Wiesbadener Bachwoche.