Internationaler Orgelwettbewerb um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden
Der Internationale Orgelwettbewerb um den Bachpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden findet seit 1977 alle zwei Jahre im Rahmen der Wiesbadener Bachwochen statt, und ist mit EUR 4000, 2500 und 1500 dotiert.
Die Gewinner des Orgelwettbewerb um den Bachpreis 2009 stehen fest: Den mit 4000 Euro dotierten ersten Preis der Stadt erhielt Anna-Victoria Baltrusch aus Berlin, der zweite mit 2500 Euro dotierte Preis des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst ging an Balázs Szabó aus Budapest/Würzburg, und den dritten mit 1500 Euro dotierten Preis der Bach-Gesellschaft Wiesbaden erhielt Winfried Lichtscheidel aus Friedrichshafen. Mehr...
Der nächste Orgelwettbewerb findet Ende Oktober 2011 statt. Wenn Sie Ihre Email-Adresse eintragen, wird Ihnen die Ausschreibung nach Erscheinen im Frühjahr 2011 zugeschickt.
Zur Ausschreibung für den Orgelwettbewerb 2009.
Preisträger des Bachpreises der Landeshauptstadt Wiesbaden
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2009 2007 2005 2003 2001 1999 1997 1995 1993 |
1991 1989 1987 1985 1983 1981 1979 1977 |
17. Internationalen Orgelwettbewerb um den Bachpreis Wiesbaden 2009
22.-24. Oktober 2009
Ausschreibung als Pdf-Dokument (300kb)
Im Rahmen der XVIII. Wiesbadener Bachwochen 2009 wird wiederum ein Orgel-Interpretationswettbewerb durchgeführt. Es werden vergeben:
EUR 4.000 als 1. Preis (Bachpreis),
verbunden mit einem Orgelkonzert innerhalb der 19. Wiesbadener Bachwochen
2011
EUR 2.500 als 2. Preis
EUR 1.500 als 3. Preis
Die Kosten für Reise und Unterkunft trägt der Teilnehmer. Den Kandidaten, welche die Zwischenrunde erreichen, wird ein Kostenzuschuß in Höhe von EUR 150,- gewährt.
TEILNAHMEBEDINGUNGEN / ANMELDUNG
Teilnehmen können junge Organisten aller Nationen, die bis zum 31. 12. 2009 das 30. Lebensjahr nicht vollendet haben, also nach dem 1. Januar 1980 geboren wurden.
Organisten, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs bei einem der Juroren studieren, sind vom Orgelwettbewerb ausgeschlossen. Zwischen- und Finalrunde sind öffentlich und können aufgezeichnet werden. Für die Aufnahmen steht den Spielern kein Honorar zu.
Der Orgel-Wettbewerb ist ein geschlossener Wettbewerb. Nach Ablauf der Anmeldefrist wird die Wettbewerbsleitung aus den eingegangenen Bewerbungen die 12 Teilnehmer des Wettbewerbs bestimmen.
Von diesen Teilnehmern ist sodann eine Meldegebühr von EUR 100,- zu entrichten; sie wird den erschienenen Spielern am ersten Wettbewerbstag wieder erstattet.
Die Anmeldung soll bis zum 1. 7. 2009 an die
Johann-Sebastian-Bach-Gesellschaft Wiesbaden
Bernhard-Schwarz-Str. 25
D-65201 Wiesbaden
Tel/Fax 0611-20890
e-mail: info@bach-wiesbaden.de
erfolgen.
Beizufügen sind
1) Lebenslauf
2) Empfehlung des Lehrers für die Teilnahme am Orgelwettbewerb (bei Studierenden)
3) Foto
DURCHFÜHRUNGSHINWEISE
Der Orgel-Wettbewerb findet in drei Durchgängen an den beiden Orgeln der Lutherkirche Wiesbaden statt. Registranten werden nicht gestellt, können aber mitgebracht werden. Es ist auch üblich, daß sich die Teilnehmer gegenseitig helfen.
In der Vorrunde am Donnerstag, dem 22. Oktober 2009 vor- bzw. nachmittags spielen alle Teilnehmer folgende Pflichtstücke:
a) Johann Caspar Kerll: Passacaglia in d (Doblinger) K
b) Johann Sebastian Bach: je ein langsamer und ein schneller Satz aus Triosonate
II oder IV (Bärenreiter oder Breitkopf & Härtel) K
c) Joseph Jongen: Prélude et Fugue op. 121 in: A Jongen Organ Album (Oxford
University Press) W
Die sechs besten Teilnehmer der Vorrunde spielen in der Zwischenrunde am Freitag, dem 23. 10. 2009 jeweils vor- bzw. nachmittags in öffentlichem Konzert jeweils folgende Werke:
a) Nikolaus Bruhns: Praeludium (und Fuge) G-Dur K
b) Max Reger: Fuge e-Moll aus op.127 W
c) Gaston Litaize: Prélude et Danse fugée (Leduc) K
Die Finalrunde findet am Samstag, dem 24. 10. 2009 um 16.30 Uhr als öffentliches Konzert statt. Die drei besten Spieler der Zwischenrunde konkurrieren dabei um die Platzierung, wobei sie folgende Werke spielen werden:
a) Johann Sebastian Bach: Praeludium und Fuge Es-Dur BWV 552 (Bärenreiter
oder Breitkopf & Härtel) K
b) Charles Marie Widor: 1. Satz Allegro Vivace aus Symphonie Nr. 5 f-Moll, op.
42, Nr. 1 W
c) Denis Bédard: Introduction et Toccata (aus: Trois Esquisses pour pédale solo)
(Éditions Cheldar) K
NB: Die mit “K” bezeichneten Werke sind auf der Klais-Orgel zu spielen, die mit “W” bezeichneten auf der Walcker-Orgel.
Die Reihenfolge, in der die Teilnehmer zu spielen haben, wird für jeden Tag durch das Los bestimmt. Die Teilnehmer spielen anonym, der Jury werden weder die Namen noch die Reihenfolge des Spiels bekanntgegeben. Zuspätkommende werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Entscheidungen der Jury werden in nichtöffentlicher Sitzung getroffen. Sie sind unanfechtbar und endgültig. Die Jury hat das Recht, einen Preis nicht zu vergeben oder zwischen zwei Teilnehmern zu teilen. Die Wettbewerbsleitung gehört der Jury nicht an. Der Wettbewerb sowie alle Korrespondenz zwischen Veranstaltern und Teilnehmern, wird in deutscher bzw. englischer Sprache geführt. Mit der Anmeldung erkennen die Teilnehmer die Wettbewerbsbedingungen an.
Jury:
1. Guy Bovet (Genf)
2. Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin (Paris/London)
3. Gerhard Gnann (Mainz)
4. Reinhardt Menger (Frankfurt)
Wettbewerbsleitung:
Gabriel Dessauer, Jörg Endebrock, Martin Lutz
(Wiesbaden).
Lutherkirche Wiesbaden Klais Organ (1978)
| I. Rückpositiv | C-a³ | II. Hauptwerk | C-a³ | III. Schwellwerk | C-a³ | Pedal | C-f' |
| Holzgedeckt | 8' | Bordun | 16' | Rohrflöte | 8' | Principal | 16' |
| Quintade | 8' | Principal | 8' | Gamba | 8' | Subbaß | 16' |
| Principal | 4' | Spitzflöte | 8' | Vox coelestis (ab c) | 8' | Quinte | 10 2/3' |
| Rohrflöte | 4' | Bifaria | 8' | Fugara | 4' | Octave | 8' |
| Octave | 2' | Octave | 4' | Blockflöte | 4' | Spielflöte | 8' |
| Waldflöte | 2' | Holztraverse | 4' | Nasard | 2 2/3' | Tenoroctave | 4' |
| Larigot | 1 1/3' | Superoctave | 2' | Octavin | 2' | Rohrpfeife | 2' |
| Sesquialtera 2f. (ab d) | 2 2/3' | Cornet 5f. ab gs | 8' | Terz | 1 3/5' | Hintersatz 4f. | 2 2/3' |
| Scharff 4f. | 2/3' | Mixtur 5fach | 1 1/3' | Sifflet | 1' | Posaune | 16' |
| Holzregal | 16' | Trompete | 16' | Plein jeu 4f. | 2' | Holztrompete | 8' |
| Cromorne Tremulant | 8' | Trompete | 8' | Hautbois | 8' | ||
| Clairon harmonique Tremulant |
4' |
Schleifladen mit mechanischer Spieltraktur, elektrische Registertraktur mit 3.168 Setzer-Kombinationen in vier Abteilungen (drei davon mit Schaltschlüssel absperrbar) über acht Schaltungen A-H und 99 Gruppenschaltungen abrufbar. Speichermöglichkeit über Disketten-Laufwerk – bitte Disketten mitbringen! Normalkoppeln, Cymbelstern. Parallelpedal ds unter ds’.
Walcker Organ (1911)
restored by Klais 1987
| I. Hauptwerk | C-a³ | II. Seitenwerk | C-a³ | III. Schwellwerk | C-a³ | Pedal | C-f' |
| Bordun | 16' | Gedeckt (Tr.) | 16' | Quintatön | 16' | Principal | 16' |
| Principal | 8' | Geigenprincipal | 8' | Principal | 8' | Violonbaß | 16' |
| Gamba | 8' | Salicional | 8' | Echo Gamba | 8' | Subbaß | 16' |
| Flauta major | 8' | Rohrflöte | 8' | Lieblich Gedackt | 8' | Gedecktbaß (Tr.) | 16' |
| Gemshorn | 8' | Viola | 8' | Flauto dolce | 8' | Quinte | 10 2/3' |
| Gedeckt | 8' | Fugara | 4' | Spitzflöte | 8' | Flötenbaß | 8' |
| Octave | 4' | Flauto dolce | 4' | Quintatön | 8' | VVioloncello (Tr.) | 8' |
| Rohrflöte | 4' | Doublette | 2' | Aeoline | 8' | Choralbaß | 4' |
| Octave | 2' | Harmonia aetheria 4f. | 2 2/3' | Voix céleste | 8' | Baßflöte (Tr.) | 4' |
| Mixtur 3f. | 2 2/3' | Klarinette | 8' | Viola | 4' | Posaune | 16' |
| Cornett 3-5f. | 2 2/3' | Traversflöte | 4' | Trompete (Tr.) | 8' | ||
| Trompete | 8' | Flautino | 2' | ||||
| Mixtur 3-4f. | 2' | ||||||
| Basson | 16' | ||||||
| Oboe | 8' | ||||||
| Trompete harmonique | 8' | ||||||
| Clairon Tremolo | 4' |
Taschen-, Kegel-, Membranladen mit elektropneumatischer Traktur. Normalkoppeln, Super II/P, Super II/I, 2 freie Kombinationen, 1 freie Pedalkombination. Zungeneinzelabsteller, Handregister ab. Walze, Schweller III.Manual. Organo pleno.